Carlo Sironi
Carlo Sironi wurde 1983 in Rom geboren. Im Alter von achtzehn Jahren begann er mit seinem Studium der Fotografie, anschließend arbeitete er als Kameraassistent und später als Regieassistent für den Film. Sofia, sein erster Kurzfilm als Regisseur, war im Wettbewerb des 28. Filmfestivals in Turin vertreten. Seit 2010 führt er Regie bei Videoclips, Dokumentarfilmen und Fernsehsendungen. Cargo, sein zweiter fiktionaler Kurzfilm, wurde im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig präsentiert und war beim Filmpreis Davide di Donatello 2013 als bester Kurzfilm nominiert und gewann mehrere internationale Preise. Valparaiso, sein dritter Kurzfilm, wurde 2016 beim Filmfestival von Locarno ausgezeichnet. Sole ist sein erster Spielfilm, der bei den 76. Filmfestspielen von Venedig in der Sektion Orizzonti im Wettbewerb vertreten war und beim Toronto International Filmfestival gezeigt wurde. Zudem wurde er für die Script Station des Berlinale Talent Campus, für die Residence della Cinéfondation und für verschiedene internationale Workshops ausgewählt.
Maria Roveran
Die italienische Schauspielerin Maria Roveran wurde 1988 in Venedig geboren, wo sie auch das Centro Sperimentale di Cinematografia besuchte. 2013 spielte sie die Hauptrolle in Piccola Patria des Dokumentarfilmers Alessandro Rossetto aus Padua. Ihr zweiter Film, der ein Jahr später herauskam, war La foresta di ghiaccio von Claudio Noce, ein Film über den Krieg in Ex-Jugoslawien, in dem auch Emir Kusturica mitwirkte. In diesen beiden Filmen war sie auch am Soundtrack beteiligt, indem sie ihre eigenen Lieder sang, denn sie ist zudem eine Singer-Songwriterin. 2016 wurde sie von Giuseppe Piccioni für den Film Questi giorni ausgewählt, der am Wettbewerb der 73. Internationalen Filmfestspielen von Venedig teilnahm. Zu ihrer Filmographie zählen auch die folgenden Filme: Resina (2018) von Renzo Carbonera, Beate (2018) von Samad Zarmandili, Capri Revolution von Mario Martone, Mamma+Mamma (2019) von Karole di Tommaso, Effetto domino (2019) von Alessandro Rossetto und La terra dei figli (2020) von Claudio Cupellini.
Sergio Fant
Sergio Fant ist Programmierer und Berater für verschiedene Filmfestivals, darunter von 2006 bis 2008 beim Internationalen Filmfestival Rom und von 2010 bis 2011 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, zudem arbeitet er seit 2009 für die Wochenzeitschrift Internazionale. Im Jahr 2001 kuratierte er für das Festival Il Cinema Ritrovato in Bologna die Sektion für Experimentalfilm und Video Cinema und war für das Festival der Europäischen Filmschulen tätig. Seit 2011 ist er Programmchef des Filmfestivals Trient, von 2013 bis 2018 arbeitete er als Programmgestalter beim Filmfestival Locarno und ist derzeit Mitglied der Auswahlkommission der Internationalen Filmfestspiele Berlinale in Berlin.